Rosenmontag 2020 - ein Feiertag?

Inhalt

Allgemeines

Der Rosenmontag gehört mit dem Faschingsdienstag zu den beiden letzten Tagen der Faschings- beziehungsweise Karnevalszeit. Er ist in vielen Regionen der Höhepunkt des Karnevals. Das Datum des Festtages wird vom Aschermittwoch bestimmt, der wiederum von Ostern abhängt.

Rosenmontag 2019 Montag, 4. März 2019
Rosenmontag 2020 Montag, 24. Februar 2020
Rosenmontag 2021 Montag, 15. Februar 2021
Rosenmontag 2022 Montag, 28. Februar 2022

Der Rosenmontag 2020 fällt also auf Montag, den 24. Februar 2020. Trotz seiner großen Bedeutung im Fasching ist der Rosenmontag weltweit in nur wenigen Regionen ein gesetzlicher Feiertag. Insbesondere ist er kein Feiertag in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Wo ist der Rosenmontag 2020 ein Feiertag? *

Deutschland kein Feiertag, teils Sonderregelung durch Arbeitgeber
Österreich kein Feiertag, teils Sonderregelung durch Arbeitgeber
Schweiz kein Feiertag, teils Sonderregelung durch Arbeitgeber

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Rosenmontag 2020 kein gesetzlicher Feiertag. In Karnevalhochburgen in Nordrhein-Westfalen wie Düsseldorf und Köln aber auch in anderen Regionen, in denen der letzte Montag im Karneval traditionell groß gefeiert wird, geben aber viele Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern am 24. Februar 2020 arbeitsfrei, um am Faschingstreiben teilnehmen zu können.

Argentinien gesetzlicher Feiertag
Ecuador gesetzlicher Feiertag
Panama gesetzlicher Feiertag
Venezuela gesetzlicher Feiertag
Brasilien regionaler Feiertag

In einigen lateinamerikanischen Staaten ist der vorletzte Tag des Karnevals dagegen ein nationaler Feiertag, z. B. in Argentinien, Ecuador, Panama und Venezuela. Trotz der großen Bedeutung des Karnevals in Brasilien, ist der Tag nur in wenigen brasilianischen Regionen offiziell arbeitsfrei.

Öffnungszeiten am Rosenmontag

Da der Rosenmontag in Deutschland, Österreich und der Schweiz kein gesetzlicher Feiertag ist, gelten die gewöhnlichen werktäglichen Öffnungszeiten, wie sie in den Ladenschlussgesetzen des jeweiligen Bundeslandes festgelegt sind. Läden und Geschäfte dürfen am 24. Februar 2020 also ganz normal öffnen. Die Entscheidung, ob ein Laden tatsächlich geöffnet wird, obliegt natürlich dem Ladeninhaber.

Außerhalb der großen Karnevalshochburgen werden die Läden und Geschäfte am Rosenmontag in aller Regel zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet sein. Dort, wo große Rosenmontagsumzüge stattfinden, muss man dagegen damit rechnen, dass einzelne Geschäfte zeitweise geschlossen sind.

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Ist am 24. Februar 2020 schulfrei? *

In einigen deutschen Bundesländern sind am 24. Februar 2020 Schulferien, dort also ist am Rosenmontag 2020 schulfrei. Im Jahr 2020 gilt dies für Bayern und das Saarland.

In allen anderen Bundesländern ist der Rosenmontag prinzipiell ein gewöhnlicher Schultag. Selbst in Nordrhein-Westfalen gibt es im Karneval keine Ferien. Vielerorts haben die Schulen allerdings die Möglichkeit außerhalb der Ferien bewegliche schulfreie Tage eigenständig einzusetzen. Somit haben die Schulen der vieler Karnevalshochburgen prinzipiell die Möglichkeit, den 24. Februar 2020 als schulfreien Tag zu deklarieren.

Wann ist Rosenmontag 2020?

Der Rosenmontag gehört zu den Feiertagen, deren Datum von Ostern abhängt und somit jährlich variiert. Als vorletzter Tag vor dem Aschermittwoch fällt er immer auf den 48. Tag vor dem Ostersonntag. Der Termin des Rosenmontag 2020 ist daher Montag, der 24. Februar 2020. Im Kalender der Jahre 2021 & 2022 gelten die folgenden Termine:

Rosenmontag 2019 Montag, 4. März 2019
Rosenmontag 2020 Montag, 24. Februar 2020
Rosenmontag 2021 Montag, 15. Februar 2021
Rosenmontag 2022 Montag, 28. Februar 2022

Die Termine weiterer Feiertage im Jahr finden Sie in der Liste der Feiertage in Deutschland sowie der Feiertage in Österreich.

Bräuche

Der Rosenmontag ist ganz besonders bekannt für die Rosenmontagsumzüge des rheinischen Karnevals sowie die Umzüge der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Die größten Umzüge am letzten Montag des Karnevals gibt es dabei in Köln, Mainz und Düsseldorf. Die Karnevalsvereine des rheinischen Karnevals ziehen dabei mit Kappen, Tanzgruppen sowie Prunk- und Motivwagen durch die Straßen. In der schwäbisch-alemannischen Fastnacht sind die teilnehmenden Narren meist als Hexen oder Dämonen verkleidet.

Die ersten Rosenmontagszüge, damals einfach nur Karnevalszüge genannt, wurden bereits Anfang des 19. Jahrhunderts organisiert. Den ersten Umzug kann dabei die Stadt Köln für sich verzeichnen; er fand am 10. Februar 1823 statt. Es folgten Rosenmontagszüge in Düsseldorf ab dem Jahr 1825 und beispielsweise in Mainz ab 1838.

Namensherkunft

Zur Herkunft des Namens des letzten Montags im Karneval gibt es verschiedene Theorien.

Eine besagt, dass der Rosenmontag nach dem Rosensonntag vier Wochen nach dem Karnevalsende benannt ist. Jener Sonntag, auch Laetare genannt, hat seinen Namen wiederum von dem Brauch, dass der Papst an diesem Tag einer verdienten Persönlichkeit eine gesegnete goldene Rose übergab.

Das Deutsche Wörterbuch der Gebrüder Grimm sieht den Namensursprung dagegen im rasenden Montag, also Rasenmontag.

In einigen deutschsprachigen Regionen sind auch andere Bezeichnungen für den letzten Montag der Karnevalszeit in Verwendung. In der Schweiz, ganz besonders im Raum Luzern wird der Tag Güdis-Mäntig genannt; in der schwäbisch-allemannischen Fastnacht ist der Begriff Fasnetsmontag gebräuchlich.

Der Tag vor dem Rosenmontag heißt in Deutschland Karnevalssonntag oder Fastnachtssonntag.

*) Alle Angaben ohne Gewähr. Siehe auch Haftungsausschluss.