Sankt Martin 2026 - Wo ist Feiertag?
Der Martinstag
Der Martinstag, oft einfach nur Sankt Martin genannt, ist der Gedenktag des Heiligen Martin von Tours. Der christliche Festtag wird jedes Jahr am 11. November begangen, im Jahr 2026 also am Mittwoch, den 11. November 2026.
Wo ist Sankt Martin 2026 ein Feiertag?
| Deutschland | kein gesetzlicher Feiertag |
| Burgenland (AT) | Landespatronstag / schulfrei; für bestimmte Beschäftigtengruppen arbeitsfrei |
| übrige Bundesländer Österreichs | kein gesetzlicher Feiertag |
| Schweiz | kein gesetzlicher Feiertag |
Der Martinstag am 11. November 2026 hat in Teilen Österreichs (Burgenland) eine besondere rechtliche Stellung. Dort ist der 11. November als Fest des Landespatrons unter anderem an Schulen sowie für bestimmte Beschäftigtengruppen arbeitsfrei. Ein allgemein arbeitsfreier gesetzlicher Feiertag für alle Beschäftigten ist er jedoch nicht. In Deutschland und der Schweiz ist Sankt Martin dagegen kein gesetzlicher Feiertag.
Wann ist Sankt Martin?
| Sankt Martin 2026 | Mittwoch | |
| Sankt Martin 2027 | Donnerstag | |
| Sankt Martin 2028 | Samstag | |
| Sankt Martin 2029 | Sonntag | |
| Sankt Martin 2030 | Montag |
Der Gedenktag des Heiligen Martin von Tours wird jedes Jahr am 11. November gefeiert. Der Wochentag verschiebt sich damit jährlich. Sankt Martin 2026 fällt auf Mittwoch, den 11. November 2026.
Feiertage nach Sankt Martin
Welche Bräuche gibt es an Sankt Martin?
Beliebte Bräuche am Martinstag sind der Sankt-Martins-Umzug oder Laternenumzug, das Martinssingen und in Österreich auch der Martinsegen. In einigen evangelischen Regionen Süddeutschlands bringt am Martinstag der Pelzmärtel Geschenke.
Bekannte Laternenlieder sind zum Beispiel "Laterne, Laterne", "Ich geh mit meiner Laterne" und "Durch die Straßen", die von katholischen und protestantischen Christen gleichermaßen verwendet werden. Auch das Martinslied „Sankt Martin, Sankt Martin“ gehört zu den bekannten Liedern rund um den Martinstag und erzählt die Geschichte der Mantelteilung.
Oft gibt es an Sankt Martin eine Martinsgans, entweder tatsächlich in Form eines Gänsebratens oder aber auch als Gebäck. Besonders im kirchlichen Bereich ist vielerorts auch der Brauch verbreitet, dass die Gemeindemitglieder Brot oder Gebäck erhalten, um es im Sinne des Heiligen Martins untereinander zu teilen.
Wer war Martin von Tours?
Der heilige Martin von Tours wurde um 316 oder 317 im heutigen Ungarn geboren und starb 397 bei Tours in Frankreich. Er zählt zu den wichtigsten Heiligen der katholischen Kirche und ist auch in den übrigen christlichen Kirchen sehr bekannt.
Die Verehrung des heiligen Martin von Tours richtet sich vor allem auf ein Ereignis zu seiner Zeit als römischer Soldat in Frankreich. Um 334 war Sankt Martin als Reiter in der kaiserlichen Garde in Amiens stationiert. Der Überlieferung nach begegnete er dort im Winter einem frierenden Bettelmann. Da Martin nichts bei sich trug, was den armen Mann hätte wärmen können, teilte er seinen eigenen Mantel und gab dem Armen eine Hälfte. Dieses selbstlose Teilen wird heute am Martinstag in zahlreichen Bräuchen symbolisiert und in vielen Liedern besungen.