Buß- und Bettag 2023

Inhaltsverzeichnis

Über den Feiertag Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag ist ein evangelischer Gedenktag in Deutschland, der heute nur noch in Sachsen ein Feiertag ist. In einigen anderen Bundesländern gibt es Sonderregelungen für Schüler und gläubige Arbeitnehmer.

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Buß- und Bettag, betende Hände (Bildquelle: Madison, Pixabay)

Wo ist der Buß- und Bettag 2023 ein Feiertag?

Der Buß- und Bettag 2023 ist nur in Sachsen ein gesetzlicher Feiertag. Er ist den Sonntagen gleichgestellt, womit die sächsischen Arbeitnehmer und Schüler an diesem Tag frei haben. Bis auf wenige Ausnahmen bleiben auch die Geschäfte in Sachsen am 22. November 2023 geschlossen.

In den übrigen Bundesländern wurde der Buß- und Bettag als Feiertag im Jahr 1995 abgeschafft. Von 1990 bis 1994 war der Buß- und Bettag gesetzlicher Feiertag in ganz Deutschland und damit auch in überwiegend katholischen Bundesländern.

Außer in Sachsen ist der 22. November 2023 kein Feiertag sondern ein gewöhnlicher Werktag. Dennoch dürfen sich Arbeitnehmer in den meisten Bundesländern aus religiösen Gründen am Buß- und Bettag freinehmen. Der Tag gilt dann nicht als Urlaubstag, wird aber vom Lohn abgezogen.

In Bayern haben am Buß- und Bettag 2023 alle Schulen und viele Kindergärten geschlossen. Da die bayrischen Schüler schulfrei haben, nehmen auch viele berufstätige Eltern in Bayern am 22. November 2023 frei. Siehe Buß- und Bettag in Bayern.

Wann ist Buß- und Bettag 2023?

Buß- und Bettag 2023 Mittwoch, 22. November 2023
Buß- und Bettag 2024 Mittwoch, 20. November 2024
Buß- und Bettag 2025 Mittwoch, 19. November 2025
Buß- und Bettag 2026 Mittwoch, 18. November 2026

Der Buß- und Bettag wird seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs immer am Mittwoch vor dem letzten Sonntag des evangelischen Kirchenjahres gefeiert, dem Sonntag vor dem ersten Adventssonntag. Der Feiertag fällt damit auf den Mittwoch zwischen dem 16. November und dem 22. November.

Welche Bedeutung hat der Buß- und Bettag

In Zeiten der Not wurden in der evangelischen Kirche immer wieder Buß- und Bettage angesetzt. Die Christen sollten Reue für ihren Sünden zeigen (Bußen) und für die Abwehr von Notlagen beten.

Im Mittelalter gab es dafür zwei Arten von Bußtagen: die kirchliche Ordnung gab regelmäßige Buß- und Bettage vor, die Obrigkeit konnte sie zusätzlich aus aktuellem Anlass anordnen. Im 19. Jahrhundert gab es in den deutschen Ländern zeitweise 47 Bußtage an 24 verschiedenen Daten, so dass man Ende des 19. Jahrhunderts damit begann, die Grundlage für einen einheitlichen Buß- und Bettag zu schaffen.

Einen deutschlandweiten Buß- und Bettag gab es allerdings nur von 1934 bis zum Zweiten Weltkrieg und von 1990 bis 1994.

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