Sankt Martin 2019

Inhalt

Der Martinstag

Der Martinstag, oft einfach nur Sankt Martin genannt, ist der Gedenktag des Heiligen Martin von Tours. Der christliche Festtag wird jedes Jahr am 11. November begangen, im Jahr 2019 also am Montag, den 11. November 2019.

Wo ist Sankt Martin 2019 ein Feiertag?*

Deutschland kein Feiertag
Burgenland (AT) Ruhetag nach Landesrecht
übrige Bundesländer Österreichs kein Feiertag
Schweiz kein Feiertag

Der Martinstag am 11. November 2019 ist in Teilen Österreichs (Burgenland) ein gesetzlicher Ruhetag nach Landesrecht. In Deutschland und der Schweiz ist Sankt Martin dagegen kein gesetzlicher Feiertag.

Anzeige:

Wann ist Sankt Martin?*

Sankt Martin 2019 Montag, 11. November 2019
Sankt Martin 2020 Mittwoch, 11. November 2020
Sankt Martin 2021 Donnerstag, 11. November 2021
Sankt Martin 2022 Freitag, 11. November 2022

Der Namenstag des Heiligen Martin von Tours wird jedes Jahr am 11. November gefeiert. Der Wochentag verschiebt sich damit jährlich. Sankt Martin 2019 fällt auf Montag, den 11. November 2019.

Welche Bräuche gibt es an Sankt Martin?

Beliebte Bräuche am Martinstag sind der Sankt-Martins-Umzug oder Laternenumzug, das Martinssingen und in Österreich auch der Martinsegen. In einigen evangelischen Regionen Süddeutschlands bringt am Martinstag der Pelzmärtel Geschenke.

Bekannte Laternenlieder sind zum Beispiel "Laterne, Laterne", "Ich geh mit meiner Laterne" und "Durch die Straßen", die von katholischen und protestantischen Christen gleichermaßen verwendet werden. Das Martinslied "Sankt Martin, Sankt Martin" ist dagegen nur bei Katholiken gebräuchlich.

Oft gibt es an Sankt Martin eine Martinsgans, entweder tatsächlich in Form eines Gänsebratens oder aber auch als Gebäck. Besonders im kirchlichen Bereich ist vielerorts auch der Brauch verbreitet, dass die Gemeindemitglieder Brot oder Gebäck erhalten, um es im Sinne des Heiligen Martins untereinander zu teilen.

Wer war Martin von Tours?

Der heilige Martin von Tours wurde im Jahr 316 oder 317 im heutigen Ungarn geboren und starb 397 bei Tours in Frankreich. Er zählt zu den wichtigsten Heiligen der katholischen Kirche und ist auch in den übrigen christlichen Kirchen sehr bekannt.

Die Verehrung des heiligen Martin von Tours richtet sich vor allem auf ein Ereignis zu seiner Zeit als römischer Soldat in Frankreich. Sankt Martin war ab 334 ein Reiter in der kaiserlichen Garde und begegnete im Winter bei Amiens einem frierenden Bettelmann. Da Martin nichts bei sich trug, was den armen Mann hätte wärmen können, teilte er seinen eigenen Mantel und gab dem Armen eine Hälfte. Dieses selbstlose Teilen wird heute am Martinstag in zahlreichen Bräuchen symbolisiert und in vielen Liedern besungen.

Anzeige:

*) Alle Angaben ohne Gewähr. Siehe auch Haftungsausschluss.