Valentinstag 2022 - der Tag der Liebenden

Inhalt

Auf einen Blick

Der Valentinstag ist in vielen westlichen Staaten der Tag der Liebenden. Er wird in den meisten Ländern am 14. Februar gefeiert. Der Valentinstag 2023 ist also am Dienstag, den 14. Februar 2023. Dieser Tag ist ursprünglich der Gedenktag des Heiligen Valentinus, eines christlichen Märtyrers.

WEITERE FEIERTAGE
Christi Himmelfahrt 2022

WEITERE FEIERTAGE
Vatertag 2022

Pralinen als Geschenk zum Valentinstag (Bildquelle: JillWellington, Pixabay)

Ist der Valentinstag 2023 Feiertag?

Der Valentinstag 2023 ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz kein gesetzlicher Feiertag. Auch sonstige Sonderregelungen seitens der Arbeitnehmer sind für den 14. Februar 2023 nicht üblich.

Wann ist Valentinstag 2023?

Der Valentinstag fällt immer auf den 14. Februar, der Wochentag variiert also jedes Jahr. In den nächsten Jahren liegt das Datum des Valentinstags wie folgt.

Valentinstag 2022 Montag, 14. Februar 2022
Valentinstag 2023 Dienstag, 14. Februar 2023
Valentinstag 2024 Mittwoch, 14. Februar 2024
Valentinstag 2025 Freitag, 14. Februar 2025

Warum feiern wir Valentinstag?

Der Brauch, dass Verliebte sich am Valentinstag beschenken, hat seinen Ursprung im England des 15. Jahrhunderts. Von dort gelang der Brauch des "Valentine's Day" mit Auswandern in die USA. Amerikanische Soldaten brachten den Brauch nach dem Zweiten Weltkrieg wiederum nach Deutschland.

Zur Berühmtheit des Valentinstags in Deutschland haben Marketingmaßnahmen von Blumenhandel und Süßwarenherstellern wesentlich beigetragen. Diese beiden Branchen profitieren auch am Valentinstag 2023 wesentlich vom Geschäft um den 14. Februar.

Wann ist Valentinstag in Brasilien?

Der Tag der Liebenden (Dia dos Namorados) wird in Brasilien jedes Jahr am 12. Juni gefeiert. Wie hierzulande beschenken sich an diesem Tag brasilianische Paare. Natürlich ist der Tag des Heiligen Valentin auch in Brasilien am 14. Februar hat dort aber keinerlei Bedeutung.

Wann wurde der Valentinstag erfunden?

Bereits zu Zeiten der antiken Römer gab es zwischen dem 13. und 15. Februar das Fruchtbarkeitsfest der Lupercalien, das angeblich vom Romulus begründet wurde, also um 750 vor Christus. Eine tatsächliche Verbindung zwischen Lupercalien und Valentinstag ist allerdings nicht belegt. Ab dem Jahr 1400 entwickelte sich wahrscheinlich von Frankreich aus, der Brauch des Tages der Liebe am 14. Februar. Erste möglich Belege dafür sind eine Charta von König Karl VI. von Frankreich aus dem Jahr 1400 und ein Gedicht von Herzog Karl von Orléans aus dem Jahr 1415. Ab 1477 ist der Valentinstag durch englischsprachige Gedichte auch in England belegt.

Woher kommt der Valentinstag?

Die Herkunft des Valentinstags kann unterschiedlich interpretiert werden: Je nach Auslegung wurde der Valentinstag bereits vor Christus von den antiken Römern oder um 1400 in Frankreich erfunden. Die kommerzielle Ausrichtung des Tages der Liebenden entstand dagegen eher in Großbritannien und den USA, wo im 19. Jahrhundert (ab ca. 1840) sich der Brauch des Schreibens von Briefen entwickelte. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab bereits ein guter Teil der britischen und US-amerikanischen Bevölkerung Geld für Geschenke zum Valentinstag aus.

Warum ist der Valentinstag am 14. Februar?

Der Heilige Valentin von Terni verstarb am 14. Februar 269, sein Todestag wurde zum Gedenktag beziehungsweise Namenstag. Warum sich der Tag der Liebenden am Tag des Heiligen Valentin entwickelt hat, ist dagegen nicht abschließend geklärt. Eine wahrscheinliche, allerdings nicht bewiesene Erklärung könnte sein, dass sich das römische Fruchtbarkeitsfest zwischen 13. und 15. Februar bis ins Mittelalter gehalten hat und im Laufe der Zeit umgedeutet wurde.

Welche Länder feiern Valentinstag?

Festtage für die Liebenden und Verliebten gibt es in den meisten Ländern der Welt. Am Valentinstag selbst, also am 14. Februar, beschenken sich Paare in den meisten Staaten Europas, Nordamerikas und Lateinamerikas. Auch in Japan, Singapur, Thailand und Südkorea, sowie auf den Philippinen ist die Tradition des westlichen Valentinstags weit verbreitet. In andern nicht-christlichen Staaten stehen die Bräuche an diesem Datum stark in der Kritik, beispielsweise in Teilen Indiens, oder sind sogar verboten, wie zum Beispiel im Iran, in Malaysia und in Pakistan.

Was schenkt man zum Valentinstag?

Die besten Geschenkideen zum Valentinstag sind - vereinfacht gesagt - fürs Auge oder für die Seele. Fast obligatorisch sind natürlich Blumen (Symbolik siehe hier), was oft fälschlicherweise den Blumenhandel als Erfinder des Valentinstags ins Spiel bringt. Sehr gerne schenken sich verliebte Pärchen auch Schokolade oder Pralinen, nicht umsonst sagt man, Liebe geht durch den Magen. Bei langjährigen Beziehungen werden oft auch die Geschenke wertvoller: Edle Parfums sind bei Mann und Frau gleichermaßen beliebt; für die Damen bietet sich selbstverständlich auch Schmuck an. Das Äquivalent zu Halsketten, Ringen und Ohrringen wäre für die Herren die Armbanduhr. Etwas kreativere Präsente sind beispielsweise allerlei Gutscheine, je nach Geschmack des Partners: Für ein romantisches Dinner, ein Wellness-Wochenende oder für Männerherzen alle möglichen Abenteuer.

Welche Blumen schenkt man zum Valentinstag?

Als bekanntestes Zeichen der Liebe gilt im europäischen Raum das Schenken von roten Rosen. Wer Rosen nicht mag oder Last-Minute nicht bekommt, kann seinem Partner auch einen Strauß rote Nelken schenken. Diese Blume symbolisiert ebenfalls die Liebe. Insbesondere in den USA überreichen Männer ihren Frauen weiße Rosen als Symbol der Verehrung. Wer Leidenschaft zeigen will, wählt als Geschenk die orangene Lilie.

Gelbe Blumen haben dagegen eine andere Symbolik: Gelbe Rosen und Nelken sind ein Zeichen der Freundschaft, gelbe Lilien könnten dagegen als Wunsch nach körperlicher Zuneigung interpretiert werden.

Bei der Blumenfarbe Weiß unterscheidet sich die Bedeutung je nach Blumenart stark: Die weiße Rose steht für Unschuld oder Liebe, die weiße Nelke für die Freundschaft, die weiße Lilie ist dagegen eine Trauerblume.

*) Alle Angaben ohne Gewähr. Siehe auch Haftungsausschluss.

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